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Klaus Groth im 19. Jahrhundert: Leben, Werk, Kontext

Einladung zur Klaus-Groth-Tagung 2019

Mit der Sektion „Mundartliteratur im 19. Jahrhundert I“

Kiel, 31. Mai bis 1. Juni 2019, Schleswig-Holsteinische Landesbibliothek

31. Mai 2019

12.30–13.00 Uhr                  Begrüßung und Einführung

Zu Groths Werk

13.00–13.40 Uhr                  Hargen Thomsen (Wesselburen)

Idylle im Sturm. Der Quickborn und De Welt

13.40–14.20 Uhr                  Maike Manske (Kiel)

Sammeln, Erschließen, Sichtbarmachen: Klaus Groths Nachlass in der Landes- bibliothek

14.20–15.00 Uhr                  Anett Lütteken (Zürich)

„Wanke nicht, mein Vaterland!“ – Das literaturpolitische Programm der Anthologie

Lieder aus und für Schleswig-Holstein (1864)

15.00–15.40 Uhr                  Robert Langhanke (Flensburg/Kiel)

Momentaufnahmen. Zu Klaus Groths Vers- und Prosaerzählungen

15.40–16.10 Uhr                  Kaffeepause

Groth im Austausch

16.10–16.50 Uhr                  Dieter Stellmacher (Göttingen)

Meint Klaus Groth mit Modersprak das, was wir heute unter Muttersprache

verstehen?

16.50–17.30 Uhr                  Barbara Scheuermann (Göttingen)

„Man müßte eigentlich seine eigene Sprache mitbringen.“ – Briefgespräche zwischen Klaus Groth und Herman Grimm

17.30–18.10 Uhr                  Denise Schlichting (Kiel)

Nie gesehen und doch verbunden – Klaus Groths Brieffreundschaft mit Emil Kuh

18.10–18.30 Uhr                  Juliane Harberg (Leipzig)

Die Hausmusik der Groths im soziologischen, ökonomischen und bildungs- geschichtlichen Kontext und ihre Wirkungskraft auf die Kulturlandschaft in Schleswig-Holstein

18.30–19.00 Uhr                  Kaffeepause

19.00–20.00 Uhr                  Konzert: Juliane Harberg (Gesang) und Ermis Theodorakis (Klavier)

Komm bald! – Hausmusik bei den Groths

ab 20.30 Uhr                        Gemeinsames Abendessen

1. 6. 2019

8.30–8.50 Uhr                      Auftakt und Gedenken zum 120. Todestag Klaus Groths

Dialektliteratur vor, während und nach Groth

8.50–9.30 Uhr                      Toni Bernhart (Stuttgart)

Modellierung von Literatur in Dialekt im 18. Jahrhundert: „Die Schwäbische Schöpfung“ (1743) von Sebastian Sailer

9.30–10.10 Uhr                    Raphaël Fendrich (Heidelberg)

Erzählende Dialektprosa im Vergleich: Fritz Reuters Ut de Franzosentid (1859) und Marie Harts Ues unserer Franzosezit (1921)

10.10–10.50 Uhr                  Chloe Vaughn (New York)

Zwischen Niederdeutschtum und Nationalliteratur: Conrad Borchlings Studien zu Gorch Fock

10.50–11.20 Uhr                  Kaffeepause

Groth-Rezeption

11.20–12.00 Uhr                  Jens Ahlers (Kiel)

Die Bibliothek Klaus Groths in der Schleswig-Holsteinischen Landesbibliothek

12.00–12.40 Uhr                  Stefano Apostolo (Novara)

Klaus Groth und Emilio Teza. Geschichte einer literarischen Freundschaft zwischen Kiel und Venedig

12.40–13.20 Uhr                  Enzo Maaß (Köln)

„A Story of Peasant Life in Dithmarsch“. Zur Geschichte der englischen „Trina“- Übersetzung

13.20–14.00 Uhr                  Nikos Saul (Münster)

Raumsemantisierungen in Klaus-Groth-Biographien. Ein Beitrag zur Rezeptions- geschichte

14.00–14.30 Uhr                  Abschlussgespräch und Verabschiedung

Die öffentliche Tagung im Jahr des 200. Geburtstages von Klaus Groth wird von der Klaus-Groth-Gesellschaft zusammen mit der Schleswig-Holsteinischen Landesbibliothek und in Verbindung mit der Europa-Universität Flensburg und der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel ausgerichtet. Das Land Schleswig-Holstein fördert die Konferenz. Tagungsort ist der Vortragssaal der Schleswig-Holsteinischen Landesbibliothek (Wall 47/51, 24103 Kiel). Gäste sind herzlich willkommen, der Eintritt ist frei!

Nach Möglichkeit wird um eine kurze Anmeldung per E-Mail bis zum 28. Mai 2019 gebeten. Ansprechpartner: Robert Langhanke (robert.langhanke@uni-flensburg.de)