herzplatt – Mitmachen und Herz zeigen für die plattdeutsche Sprache

Bild: Johanna Bojarra und Marita Bojarra rufen zu plattdeutscher Fotoaktion auf, Foto: Aranka Bojarra

Pressemeldung

Schlägt Ihr Herz für plattdeutsch? Dann zeigen Sie es in der ersten plattdeutschen Woche von
Mecklenburg-Vorpommern. Lütt-Mariken und der Heimatverband Mecklenburg-Vorpommern e.V.
setzen mit der Fotoaktion #herzplatt ein Zeichen. Alle Plattschnackerinnen und Plattdeutschliebhaberinnen werden dazu aufgerufen, sich am #herzplatt-Projekt zu beteiligen: Geben
Sie der plattdeutschen Sprache Ihr Gesicht, egal ob aus Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg oder
Brasilien. Machen Sie von sich ein Foto mit einem Herz, finden Sie ein Wort, das Ihre Herzenshaltung
für plattdeutsch beschreibt und laden sie es auf der Webseite von Lütt Mariken hoch. Alle Fotos
werden bis Ende des Jahres in einer Bildergalerie auf Lütt-Marikens Internetseite www.luettmariken.de und beim Heimatverband MV veröffentlicht.
Wir geben der plattdeutschen Sprache ein Gesicht, nicht nur eines, sondern viele Gesichter. Alle
Plattschnackerinnen und Plattdeutschliebhaberinnen werden dazu aufgerufen, sich am #herzplattProjekt zu beteiligen und ihre Verbundenheit zur plattdeutschen Sprache zu teilen. Denn nur
gemeinsam können wir zeigen: Plattdeutsch ist so beliebt wie nie zuvor und ein unverzichtbarer Teil
unserer Heimat und Kultur.
Mitmachen geht ganz einfach:

  1. Foto von sich mit einem Herz aufnehmen.
  2. Das Formular auf www.luett-mariken.de ausfüllen.
  3. Den Satz „Plattdeutsch ist für mich … .“/ „Plattdüütsch is för mi … .“ mit nur einem Wort
    vervollständigen.
  4. Foto hochladen.
  5. Fertig.
    Beim Foto sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Ob in Tracht, Arbeits- oder Alltagskleidung, mit
    einem Herz im Sand, aus Naturmaterialien gelegt oder mit den Händen geformt. Noch bis zum
    30.06.2021 können die #herzplatt-Fotos hochgeladen werden. Alle Fotos werden bis Ende des Jahres
    in einer Bildergalerie auf Lütt-Marikens Internetseite www.luett-mariken.de veröffentlicht und innerhalb
    Heimatverband Mecklenburg-Vorpommern e.V.
    schroeder@heimatverband-mv.de
    Telefon: 0385 5777 37-11
    www.heimatverband-mv.de
    „Lütt-Mariken“
    Johanna Bojarra
    Referentin für Niederdeutsch
    Zum Sonnendeck 1
    18147 Rostock
    kontakt@luett-mariken.de
    https://luett-mariken.de/herzplatt/der Plattdeutschen Woche zusätzlich auf dem Instagram- und Facebook-Profil von Lütt-Mariken und
    dem HMV präsentiert.
    Doch wer steckt eigentlich hinter dem Projekt? Hinter „Lütt-Mariken“ verbirgt sich in erster Linie die
    Rostocker Plattschnackerin Johanna Bojarra (32). Seit Kindheitstagen wird sie von der plattdeutschen
    Sprache umgeben, ist von Beginn an Mitglied beim Heimatverband MV und seit 2020 Delegierte für
    Mecklenburg-Vorpommern beim „Bundesraat för Nedderdüütsch“. Gemeinsam mit ihrer Mutter Marita
    „Mariken“ Bojarra brachte sie das Bilderbuch „Plattdüütsch mit Lütt-Mariken“ heraus. Im vergangenen
    Jahr veröffentlichte sie die Internetseite www.luett-mariken.de mit Informationen rund um die
    plattdeutsche Sprache, mit plattdeutschen Sprüchen und einem plattdeutschen Online-Wörterbuch.
    „Mir ist es eine Herzensangelegenheit, die plattdeutsche Sprache durch eine solche Aktion weiter zu
    verbreiten, zu erhalten und so die Plattschnacker*innen sichtbar zu machen. Von uns gibt es nämlich
    mehr als man denkt“, sagt Johanna Bojarra.
    Die erste landesweite Plattdeutsche Woche findet vom 30.05.-06.06.2021 erstmalig in MecklenburgVorpommern statt und wird vom Heimatverband Mecklenburg-Vorpommern mit seinen Mitgliedern und
    Kooperationspartnern veranstaltet. Viele kleine und große Veranstaltungen sollen aufzeigen, wie
    beliebt und präsent die plattdeutsche Sprache ist. Leider müssen aufgrund der CoronaSchutzmaßnahmen viele Angebote vor Ort ausfallen. Aber plattdeutsch geht auch ohne
    Veranstaltungen. Versuchen Sie sich an ersten plattdeutschen Wörtern mit Ihren Freunden, in der
    Familie oder am Arbeitsplatz. Zusätzlich soll die Regionalsprache in dieser Woche vermehrt im Alltag
    Anwendung finden. Schirmherrin ist Ministerpräsidentin Manuela Schwesig.
    Weitere Informationen: