Doktorhoot för Jan-Bernd Müller

Seit 2019 ist Jan-Bernd Müller wissenschaftlicher Mitarbeiter im Länderzentrum für Niederdeutsch (LzN). Als plattdeutscher Muttersprachler von Haus aus, bereichert der gebürtige Emsländer das LzN mit seinem Wissen aus dem Bereich Pflege. Das fällt ihm leicht – hat er doch Gerontologie an der Universität Vechta studiert. Berufsbegleitend hat er dort auch seine Doktorarbeit geschrieben. Das Kapitel ist nun abgeschlossen.
Wir gratulieren unserem Kollegen ganz herzlich zum neuen Titel!
Sein Wissen um das Altern und die Herausforderungen, die damit verknüpft sind, hat Jan-Bernd Müller bereits in diverse Projekte des LzN eingebracht, wie zum Beispiel bei der Entwicklung des PlattHart-Siegels oder dem Beschäftigungsheft für die ältere Generation.
Junge Menschen wie Jan-Bernd Müller (33) sind eine Bereicherung für die Plattdeutschförderung. Bringen sie doch neue Impulse und andere Sichtweisen in die Förderlandschaft ein.
In der kommenden Zeit freuen wir uns auf viele Plattsiegel-Vergaben in ganz Norddeutschland. Auf diese Weise wird ein fast unbeackertes Forschungsfeld entstehen können. Denn es ist kaum zu glauben: Dass Muttersprache in der letzten Lebensphase von enormer Bedeutung ist und dass Muttersprache Herzen öffnet, nehmen viele Pflegende in der Praxis wahr, erforscht ist dieses Gebiet jedoch noch nicht.
Es gibt viel zu tun! Herr Müller packt´s mit an!

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