Die 66. Ausschreibung des Freudenthal-Preises richtet sich auch in 2023 wieder an Autor:innen unveröffentlichter plattdeutscher Gedichte, Kurzgeschichten, Hörspiele, in sich geschlossene Spielszenen oder Romananfänge. Einsendeschluss ist der 31. Mai.

66. Ausschreibung des Freudenthal-Preises

Die 66. Ausschreibung des Freudenthal-Preises richtet sich auch in 2023 wieder an Autor:innen unveröffentlichter plattdeutscher Gedichte, Kurzgeschichten, Hörspiele, in sich geschlossene Spielszenen oder Romananfänge. Einsendeschluss ist der 31. Mai.

Der nach den Brüdern August und Friedrich Freudenthal benannte und mit 2.500 Euro dotierte Preis ist international hochangesehen und bekannt. In den vergangenen Jahren kamen viele Einsendungen und Preisträger:innen neben Norddeutschland auch aus den Niederlanden, den USA und aus England.

Beiträge anonym einreichen

Die Jury der Freudenthal-Gesellschaft legt Wert darauf, dass die eingereichten Wettbewerbsbeiträge unter gleichen Voraussetzungen bewertet werden. Die ist auch bei der 66. Ausschreibung des Freudenthal-Preises nicht anders. Die Bewerber:innen reichen die bis dato unveröffentlichten Arbeiten deshalb anonym ein. Einer Beeinflussung der Jury durch gegebenenfalls bekannte Autor:innennamen wird so vorgebeugt.

Einsendungen sollen in sechsfacher Ausfertigung vorgelegt werden. Sie dürfen nicht den Verfasser:innen-Namen, sondern müssen ein Kennwort tragen. Da der Bekanntheitsgrad der Schriftsteller:innen keine Rolle spielt, gibt es seit der ersten Preisvergabe im Jahr 1956 auch immer wieder Neuentdeckungen unter den Kulturschaffenden.

Infos zur Teilnahme

Bei kleineren Arbeiten sollen es mindestens drei, höchstens fünf Texte sein, bei größeren Arbeiten genügt ein Text. Berücksichtigt werden auch Texte in den niederländischen Mundarten der „sassischen streken“; ihnen muss eine hochdeutsche Übersetzung beigefügt sein. Die gesamte Einsendung darf nicht mehr als 25 Seiten DIN A4 mit gut 40 Zeilen je Seite umfassen. Eine erneute Bewerbung um den Preis ist im Rahmen der drei Folgeausschreibungen nicht möglich.

Die Bewerberi:innen erklären sich damit einverstanden, dass die eingereichte Arbeit als Eigentum bei der Freudenthal-Gesellschaft verbleibt. Das Exemplar wird der Regionalbibliothek in Soltau kostenlos zur Verfügung gestellt. Das Recht zur ersten Veröffentlichung für preisgekrönte Arbeiten erwirbt die Freudenthal-Gesellschaft mit der Übergabe des Freudenthal-Preises und der Freudenthal-Auszeichnung.

Bewerbung

Die Einsendungen müssen bis 31. Mai an folgende Adresse postalisch eingesandt werden:

Freudenthal – Gesellschaft e. V.
Poststraße 12
29614 Soltau

Die Preisverleihung ist für den 30. September 2023 geplant.

Weitere detailierte Informationen zum Bewerbungsprozess stehen auf der Webseite der Freundenthal-Gesellschaft.

Bildunterschrift: Preisverleihung 2022 in Soltau v. l.: Karin Thorey (Vorsitzende Freudenthal-Gesellschaft), Dr. Klaus Bargheer (Freudenthal-Anerkennung), Are Mejer (Freudenthal-Preis) und Olaf Klang (Bürgermeister der Stadt Soltau)