Jugendtheaterfestival 12. Niederdeutsches

12. Niederdeutsches Jugendtheaterfestival

Vom 8. bis 10 Juli wird im Kreisgymnasium St. Ursula das 12. niederdeutsche Jugendtheaterfestival ausgerichtet.

Ein Wochenende lang treffen sich nach coronabedingter Pause wieder die plattdeutschen Nachwuchsschauspieler zum niederdeutschen Jugendtheaterfestival. Die Kinder und Jugendlichen vertiefen dabei in verschiedenen Workshops ihre Spieltechnik oder lernen das richtige Atmen beim Bühnengesang.

Freier Eintritt zu den Aufführungen

Auch alternative Ausdruckformen wie die Pantomime können erlernt werden. Einen wichtigen Anteil nimmt natürlich auch die Rollenfindung im Theater ein. Auch hierzu wird ein Arbeitskreis angeboten. Die neuen Fertigkeiten setzen die Schauspieler:innen auch direkt in den mitgebrachten Stücken um.

Zu den Aufführungen sind Besucher herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei. Insgesamt spielen die Teilnehmer:innen der verschiedenen Theatergruppen des Jugendtheaterfestivals neun verschiedene Stücke über das gesamte Wochenende verteilt.

Jugendtheaterfestival-Spielplan

Dr. Jekyll und Mr. Hyde, Freitag, 8. Juli um 20 Uhr. Das Ensemble des Kreisgymnasiums St. Ursula Haselünne unter der Leitung von Natascha Jongebloed wird sich zur Eröffnung des Wochenendes dieser dunklen-faszinierenden Geschichte annehmen und möchte das Publikum in die Tiefe der Psyche und in die Zwiespältigkeit des menschlichen Geistes führen.

Dat flegende Schoolzimmer, Sonnabend, 9. Juli um 10.45 Uhr. Die Plattmüüs vom Thater in Osterholz-Scharbeck erzählen die Geschichte von Erich Kästners Kinderbuchklassiker nach und neu und verbinden dabei Buch- und Filmvorlage
zu einem spannenden Bühnenstück.

Leven passert – laat us leven, Sonnabend, 9. Juli um 14.45 Uhr. Die Jungs und Deerns – Junge Lüüd vom Niederdeutschen Theater Delmenhorst zeigen einen Ausschnitt aus dem für Dezember geplanten Stück. Das Publikum begleitet die junge Frau auf ihrem mutigen, nachdenklichen, aberspaßig, gefühlvollen und musikalischen Weg nach einem Autounfall in ein neues Leben.

Auf der Suche nach M. Miene Ornung. Dien Leven, Sonnabend, 9. Juli um 15.15 Uhr. Das Platt’n Studio 14+ der August Heinrich Bühne Oldenburg zeigen zu Beginn des Stückes, dass eine strenge Hausordnung ist der Garant für eine gut funktionierende
Wohngemeinschaft ist. Doch die Grundmauern des Hauses beginnen zu wackeln…

Verstaht Se Bahnhoff?, Sonnabend, 9. Juli 16.30 Uhr. Die Jugendgruppe Tusculum der Niederdeutschen Bühne Nordenham zeigt eine Bahnhofskomödie, in der sich die unterschiedlichsten Charaktere, Ankommende und Abfahrende, Fremde und Freunde, Gauner und Globetrotter treffen, verfehlen, streiten und ineinander verlieben – wie im richtigen Leben eben. Ein Koffer mit Geld wechselt in dieser turbulenten Komödie mehrmals den Besitzer, bis nach vielen Verwechslungen undMissverständnissen am Ende alle Bahnhof verstehen.

(K)een giden Tuusch, Sonnabend, 9. Juli um 19 Uhr. Die Speeldeelkids der Niederdeutschen Bühne Cuxhaven zeigen, welche Schwierigkeiten auftauchen können, wenn Eltern und Kinder für einen Tag zum besseren gegenseitigen Verständnis die Rollen tauschen.

Hapen, Sonnabend, 9. Juli um 20.30 Uhr. Die Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven – Thater am Meer nimmt sich das Thema Hoffung vor und spricht das Publikum direkt an: Hoffnung ist ähnlich wie die Liebe, ohne wären wir verloren. Worauf hoffst Du? Tauche ein in die vielen Situationen des Lebens egal ob schrill, komisch oder auch nachdenklich. Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Was nützen mir alle anderen, wenn wir beide morgen tot sind…, Sonntag, 10. Juli um 9.30 Uhr. In ihrer ersten Produktion setzt sich die Theaterwerkstatt, Werkstatt 22, der Niederdeutschen Bühne Varel mit den aktuellen Fragen rund um Krieg und Frieden, Schuld und Unschuld auseinander. Collagenhaft reihen sich Szenenfragmente und Monologe aneinander, unterbrechen sich gegenseitig, nehmen aufeinander Bezug oder
lassen jede Form der Zusammengehörigkeit vermissen.

Das Allerwichtigste, Sonntag, 10. Juli 10.45 Uhr. Das Ensemble des Kolping Theaters Haselünne nimmt sich dem alten Streit der Tiere, welches das beste unter ihnen sei an. Die Tiere des Waldes streiten sich. Der Igel meint, es sei das Wichtigste, Stacheln
zu haben, die Giraffe hält einen langen Hals für das Wichtigste und der Vogel,
Flügel zu haben. Ein heftiger Streit entbrennt. Ob die kluge Eule eine versöhnliche Lösung findet?